Grab und Bestattung

Grabarten

Friedhof am Plötzensee: geschlossen seit 1970, heutige Kriegsgräber und Auskunft zu früheren privaten Grabstätten.

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Geschlossener Friedhof: keine Neuvergabe

Der reguläre Bestattungsbetrieb auf den vier früheren Friedhöfen am Plötzensee endete am 31. Dezember 1970. Die letzten Nutzungsrechte liefen 1995 aus. Es stehen hier keine neuen Erd-, Urnen-, Reihen- oder Wahlgrabstätten zur Auswahl.

Was heute erhalten ist

Seit 2001 wurde die frühere Friedhofslandschaft in einen Park umgewandelt. Die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft wurden 2014 auf dem früheren Neuen St.-Pauls-Friedhof zusammengeführt. Die Gedenktafel nennt mehr als 4.400 Opfer in Einzel- und Sammelgräbern.

Die heutige Karte stellt diesen Kriegsgräberbereich dar. Ihre Grenze ist nicht mit der Gesamtfläche der vier historischen Friedhöfe gleichzusetzen.

Eine frühere Grabstätte recherchieren

Für eine frühere private Grabstätte nach erhaltenen Belegungsregistern oder der zuständigen Archivstelle fragen. Nennen Sie den vollständigen Namen, bekannte Lebens- und Beisetzungsdaten sowie den früheren Teilfriedhof, soweit bekannt: Neuer Johannisfriedhof, Kaiser-Friedrich-Friedhof, Heilandfriedhof oder Neuer St.-Pauls-Friedhof.

Die Friedhofsverwaltung Mitte ist unter 030 9018 44199 und friedhof@ba-mitte.berlin.de erreichbar. Ein historischer Beisetzungseintrag bedeutet nicht, dass die Grabstätte heute noch vorhanden ist.