Entstehung und Entwicklung
Ab 1888 entstanden hier vier kirchliche Friedhöfe: Neuer Johannisfriedhof, Kaiser-Friedrich-, Heiland- und Neuer St.-Pauls-Friedhof. Die Anlage wurde Ende 1970 geschlossen; die letzten Nutzungsrechte liefen 1995 aus. 2001 begann die Umwandlung in einen Park. Die Kriegsgräber wurden 2014 auf dem früheren Neuen St.-Pauls-Friedhof zusammengeführt. Die heutige kartierte Kriegsgräberfläche ist daher kleiner als die historische Gesamtanlage.
Der Standort liegt in Wedding, Bezirk Mitte.
Die heute kartierte Kriegsgräberfläche umfasst rund 2,19 Hektar. Die frühere Gesamtanlage aus vier Friedhöfen war erheblich größer.
Die heutige Besucheradresse Dohnagestell 4, 13351 Berlin verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Ehemaliger Friedhofskomplex, heute Park mit einer zusammengeführten Kriegsgräberanlage. Der reguläre Bestattungsbetrieb endete 1970.
Die Anlage verbindet Parkwege mit erhaltenen Kriegsgräbern und Gedenkbereichen. Der reguläre Bestattungsbetrieb ist beendet. Beim Besuch die Grabflächen respektieren und auf den vorgesehenen Wegen bleiben.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 6 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor, Friedhof am Plötzensee, Gedenkort, Wasserstelle. Achten Sie bei einem Rundgang über den Friedhof am Plötzensee auf Parkwege, erhaltene Grabzeichen und den Gedenkbereich. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Martin Götze. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.